Titel: DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY
Regie: Phil Lord & Christopher Miller
Besetzung: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung und Milana Vayntrub
Kinostart: 19.03.2026
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Photo credit: Jonathan Olley
Dieser Film macht Hoffnung. Er ist eine Utopie und sticht so aus den vielen Dystopien heraus, die unsere Kinos überfluten. Das liegt wohl daran, dass sich viele Menschen lieber auf die Sorgen als auf die Hoffnungen spezialisieren, weil sie damit ja viel klüger wirken. Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (RYAN GOSLING) war auch einmal ein Utopist und hat versucht die Welt positiv zu sehen indem er neue Wege geht. Aber die harte Realität hat ihn eingeholt und so fristet der frühere Mikrobiologe nun ein Lehrer-Leben auf einer High-School in Amerika. Aber das ändert sich als Mikroben im Weltraum sich verdichten und das Sonnenlicht für die Erde verringern. Da erscheinen dem internationalem Sonderkommando seine Ideen ziemlich plausibel.

Photo credit: Jonathan Olley
„Der Astronaut“ kann als so was wie ein Traum für missverstandene Wissenschaftler interpretiert werden. Denn Ryland der Mikrobiologe bekommt nun die Aufmerksamkeit für seine Ideen, die er sich immer gewünscht hat. So ist er von einem Tag auf den anderen der Mensch auf der ganzen Erde, der die drohende Eiszeit abwenden könnte. Soweit die Fakten, aber „Projekt Hale Mary“ (englisch für Himmelfahrtskommando) ist weit mehr als das. Es ist eine wunderbare Utopie in welcher die menschlichen Werte wie Empathie, Neugier und Treue auf andere Daseinsformen im Weltall übergreifen. Ryland stellt auf seiner Mission zur Rettung der Erde nämlich Kontakt zu einer anderen Lebensform her, die das gleiche Schicksal teilt.

Die beiden kommunizieren zuerst kryptisch, dann immer besser und arbeiten am Ende zusammen. Bei der finalen Lösungsaktion gehen sie dann durch Dick und Dünn und beweisen dem Universum was gemeinsam möglich ist. Das klingt kitschig, aber durch den wissenschaftlichen Rahmen wird es episch und real. Es gibt eben auch Utopien. Es gibt Hoffnung im Weltraum und diese ist genauso wahrscheinlich wie die Dystopien. Somit bleibt am Ende das Zitat: „Man wird doch wohl noch träumen dürfen“.

Wenn wir allein die Menschheitsgeschichte betrachten, so sind auch Träume real geworden. Nicht zuletzt der Ausspruch „I have a dream“ von Martin Luther King. Also ab ins Kino und träumen. Denn dafür wurde dieses Medium gemacht und dann die Hoffnung und Utopien in unsere Welt bringen.
