Titel: STAR WARS – The Mandalorian and Grogu
Regie: Jon Favreau
Besetzung: Pedro Pascal, Sigourney Weaver und Jeremy Allen White
Kinostart: 20.05.2026
Trailer: Unbedingt im englischen Original ansehen

Es ist schon großartig, wie sehr Jon Favreau, Dave Filoni und Noah Kloor die STAR WARS Gene in sich tragen. Anders ist es wohl nicht erklärbar, dass hier die Geschichten im Geiste von George Lucas entstehen. Das Erbe wurde sichtbar weitergegeben und wird hoch geachtet ohne es auf ein Podest zu stellen. Die Story wirkt natürlich und ist voller Überraschungen, verliert aber nie die Identität. Dazu gibt es noch viele Features für das Fandom: Ice-Trooper, AT-AT, Huts, Putzdroiden und vor allem viele außerirdische Monster und Söldner.

Als Bonus gibt es noch wunderbare Gastauftritte: Dave Filoni ist wieder der Pilot Trapper Wolf und der bekannte Regisseur Martin Scorsese spricht den vierarmigen Ardennianer-Händler Hugo Durant. Mittendrin sind Mando und Grogu als fantastisches Team. Die beiden könnten einfach nur im Park spazieren gehen und man würde ihnen gerne zusehen. Aber sie machen natürlich extrem aufregende Dinge. Schon der erste Kopfgeld-Auftrag ist spektakulär und bietet solch hervorragende Bilder, dass man an all die schönen STAR WARS – Momente in seinem Leben erinnert wird.

Das ist auch der Ursprung und die Magie des Ganzen. In der Pressekonferenz in Berlin hat uns Dave Filoni erzählt, wie er den ersten STAR WARS Film als Kind in New York im Kino erlebt hat. Schon die Aufregung vor dem Film war riesig. Als aber gleich am Anfang der riesige Sternenzerstörer eine gefühlte Ewigkeit in das Bild flog, da gingen die Reaktionen vom ersten Lachen zum zweiten Staunen und letztendlich zu lautem Beifallklatschen über. So geht es dem Zuschauer bei „Mandalorian and Grogu“ nicht nur in der Anfangsszene, sondern immer wieder. Man fühlt sich wieder wie bei seinem ersten STAR WARS Moment und weiß warum man diesen Brand so verinnerlicht hat.

Als ob das noch nicht genug ist, gibt Sigourney Weaver als knorrige Rebellen Anführerin und X-Wing-Pilotin dem Ganzen einen besonderen Zauber. Selbst Pedro Pascal – der den Mandalorian spielt – war bei den Dreharbeiten absolut starstruck. Sigourney ist eine Ikone, die einem den Arsch aufreißt und dabei aber durchaus sympathisch ist. Das ist bei ihr aber kein Widerspruch, sondern Programm. Auf der Pressekonferenz hat Pedro berichtet, dass es für ihn etwas noch Schöneres gab als in einem STAR WARS-Film mitzuspielen: Nämlich mit Sigourney Weaver zusammenspielen zu dürfen. Er ist ein totaler Fan all Ihrer Filme und nach dem Film auch ein Fan von Sigourney als Person.

Lasst Euch auch von diesem Film und von den Darstellern in eine andere Welt mitnehmen, die so viel damit zu tun hat, warum wir das Kino lieben. Aber unbedingt im englischen Original ansehen!!!