Titel: „Himmel, Herrgott, Sakrament“ – Staffel 2
Regie: Franz Xaver Bogner
Besetzung: Stephan Zinner, Anne Schäfer, Erwin Steinhauer, Susi Stach, Christian Lerch, Sigi Zimmerschied, Helmut Berger und Eli Wasserscheid
Mediathek: 02.04.2026
BR-Fernsehen: Ab 10. April, freitags um 20.15 Uhr,
in Doppelfolgen
Trailer: Link

Wir haben ja schon viel erlebt in der ersten Staffel und nochmal für alle, die es vielleicht noch nicht glauben: Es gibt diesen Pfarrer wirklich in München und er versucht mit aller Macht den Glauben, die Menschlichkeit und das Mitleid weiter in der katholischen Kirche ganz oben zu platzieren. Es ist Rainer Maria Schießler, der sein Priesteramt in der sehr bekannten Kirche an der Isar St. Maximilian ausübt. Es ist hier dringend empfohlen dass man sich seinen Wikipedia-Artikel ansieht: Rainer Maria Schießler – Wikipedia Seine Kirche ist nämlich auch direkt am Schwulenviertel in München und das ist gut so.

Es muss hier auch noch die aktuelle Situation mit eigebunden werden. Wir haben in München jetzt einen sehr engagierten jungen Grünen und auch schwulen Bürgermeister. In dieser Stadt München die, neben den vielen IT-Firmen, so traditionell ist, passiert immer mehr das was man in einem Satz zusammenfassen kann: „Leben und leben lassen“. Genauso ist Rainer Maria Schießler und in „Himmel, Herrgott, Sakrament“ noch mehr der Pfarrer Hans Reiser (Stephan Zinner)

Nachdem die erste Staffel mehr die Geschichte von Rainer Maria Schießler und seinen so menschlichen Taten gezeigt hat ist die zweite Staffel nun mit dem weiteren tieferen Wirken des Pfarrers Hans Reiser gefüllt. Man könnte sagen, dass es so was wie eine Weiterführung der aktuellen Aktionen des Pfarrers Schießler ist. Er hat bisher so viele gute Dinge gemacht: Gottesdienst mit Tieren, Weihung von Motorräder, Schwulen-Hochzeiten, Beerdigung von Werner Lorant und so viel mehr. Aber er bedauert es auch immer sehr, dass ihn so viele Menschen loben, aber nur ganz wenige Menschen oder Pfarrer ähnliche Aktionen machen. Im direkten Kontakt mit unserer Redaktion hatte er erwähnt, dass diese Tatsache seine Achillesferse sei und er sich nichts mehr wünsche, als hier weitere Mitaktionisten an seiner Seite zu sehen.

Genau da kommt der Pfarrer Hans Reiser ins Spiel. Der Schauspieler Hans Zimmer kann so viel. Er ist ja nun auch der neue Fastenprediger auf dem Nockerberg und darf den Politikern die Meinung direkt ins Gesicht sagen. Das macht er auch sehr sympathisch und fast sogar fürsorglich. Er versteht es, dass er Kritik als Hilfe zur Besserung verpackt und hat sogar Herrn Soider überzeugt. Das riecht schon sehr nach einem Weißwurst-Oskar. Aber in „Himmel, Herrgott, Sakrament“ da ist es aktiv und offensiv.

Er vertritt die christlichen Werte impulsiv und eckt hier nun sogar mit seinem Mentor an, der ihn extra nach München geholt hat um hier Dinge zu ändern. Aber dieser leichte Konflikt entwickelt sich immer mehr und so wird die Staffel 2 von „Himmel, Herrgott, Sakrament“ episch. Es geht so richtig an die Grundlagen und wer schon immer wissen wollte wie eine Kirche aussehen kann, die sich wieder ehrlich auf das Christentum bezieht, der sollte diese Staffel 2 nicht verpassen, weil es sie feiern wird.













































