Archiv der Kategorie: Actionfilm

Supergirl – In Supermans face

Titel: Supergirl

Regie: Craig Gillespie

Besetzung: Milly Alcock (Stunts: Mickey Facchinello), Eve Ridley, Jason Momoa, Matthias Schönarts

Kinostart: 25.06.2026

Trailer: https://youtu.be/toDKuGAcVaU?si=lHBunazWugDUvFUh

Mit Supergirl kann man mal sehen, was möglich gewesen wäre, wenn Superman schon früher so dreckig geworden wäre. Ein Meer voller Eindrücke und eine ehrliche Tiefe der Charaktere. Leider taucht aber Superman auch im Supergirl-Film auf und macht klar, dass das Superman-Universum nach vor ein schönes Abziehbild bleiben wird. Das ist ja auch kein Problem, denn das Supergirl-Universum ist viel viel spannender. Somit kann sich Superman schon mal von der Bühne verabschieden und das Rampenlicht für weitere Auftritte von Supergirl frei machen.

Es ist so entspannend einen Film zu sehen, der sich nicht um Männer dreht. Die beiden weiblichen Hauptfiguren, Supergirl – Kara Zor-El (Milly Alcock ) und Ruthye (Eve Ridley), beherrschen diesen Film absolut. Von Anfang an macht es Freude ihnen bei ihrem Leben und ihren Entwicklungen zuzusehen. Dabei sind sie nie platt und stehen für sich und die anderen ein. Die Männer in diesem Film sind dabei nur oberflächliche Staffage, die versuchen mitzuhalten. Das soll aber nicht abwertend klingen, denn Matthias Schönarts spielt den Super-Bösewicht Krem mit so einer hingebungsvollen Freude am Bösen, dass man fast selbst Lust bekommt auf eine Schurken-Karriere.

Die Szenen in Supergirl können dabei mit den bekannten dreckigen Science Fiction Filmen mithalten. Die unterschiedlichen Rassen in den übelsten Weltraum-Spelunken übertreffen sogar noch die Mos-Eisley-Cantina aus STAR WARS. Die Raumschiffe wären auch für die „Guardians of the Galaxy“ eine Freude und die Atmosphäre entspricht oft dem Cyberpunk 2077 Game. Eine herrliche Welt für wahre Science Fiction Fans.

Bei den Schauspielern im ganzen Film weiß man auch gar nicht wo man anfangen soll mit dem Lob. Sie verkörpern so sehr Ihre Figuren, dass man sie sich wohl nur noch schwer in anderen Rollen vorstellen kann, obwohl man sie bereits in vielen anderen Rollen gesehen hat. Milly Alcock als Supergirl gibt die versoffene Superheldin mit so einer Energie, dass man nur zu gerne Abende mit ihr durchfeiern würde. Das würde man mit Jason Mamoa als der Kopfgeldjäger Lobo wohl besser nicht machen, weil man das mit 100% nicht überleben würde. Aber seine Wucht ist aus der Ferne schon bewundernd anzusehen.

Somit ab ins Kino und auf der Überholspur feiern. Der ganze Spaß wird nur durch die lahmen kurzen Auftritte von Superman gebremst. Aber damit sieht man umso besser wie cool dieser Film ist. Nur eine Chance wurde in Supergirl vertan: Der Sound. Dieser ist fantastisch ausgewählt, bleibt aber in großen Teilen im Hintergrund. Wenn man den Sound als eigenes Stilmittel noch mehr eingearbeitet hätte, dann wäre der Kult-Status wohl noch größer gewesen. Aber man muss ja noch was zu meckern haben, oder?

Ein Film für Sounddesigner*innen

Titel: The Piano Tuner

Regie: Daniel Roher

Besetzung: Leo Woodall, Dustin Hoffman, Havana Rose Liu, Jean Reno

Kinostart: 02.07.2026

Trailer: https://youtu.be/q7lYuJzeigI?si=g27RpQhHikUdrnnf

Der Film „The Piano Tuner“ ist auf den ersten Blick eine Mischung aus unterschiedlichen Filmen. „Baby Driver“, „The Piano“, „Das Konzert“ um nur einige zu nennen. Er macht aber aus all diesen Genres die ideale Melage und erschafft einen neuen Film mit leisen und dann wieder überraschend lauten Tönen. Es empfiehlt sich besonderen Augenmerk auf das Sounddesign des Films zu legen und ab und zu mal die Augen zu schließen um hier noch tiefer einzutauchen.

Der Klavierstimmer Niki hat nämlich das absolute Gehör und ist ein Geheimtipp unter den Musik-Virtuosen in New York. Aber das war nicht immer so, denn Niki war früher selbst ein Klavier-Genie. Dann ereilte ihn aber die Krankheit Hyperakusis – einer Störung des Hörsinns, mit der selbst alltägliche Geräusche als schmerzhaft laut wahrgenommen werden. Das war das Ende seiner Musikerkarriere und der Anfang seines neuen Berufs als Klavierstimmer. Die Tragik dahinter kann man nur ahnen.

Was geschieht mit einem begnadeten Musiker, der sich durch die Musik definiert und von einem Tag auf den anderen dies nicht mehr ausführen kann. Was ist er noch? Wie definiert er sich? Was ist sein Lebensinhalt? Dies sind die Eckpfosten der Erzählung und auf dieses Spielfeld treten die weiteren Protagonisten: Sein Chef, der erfahrene Klavierstimmer Harry Horowitz (Dustin Hoffmann), seine neue Freundin, die Kompositionsstudentin Ruthie (Havana Rose Liu) und nicht zuletzt der Sicherheitsprofi Uri (Lior Raz). Uri erkennt schnell, dass sich Nikis sensible Hörfähigkeit nicht nur zum Stimmen von Instrumenten, sondern auch zum Knacken von Tresoren eignet und er macht ihm ein verlockendes Angebot.

So nimmt der Film Fahrt auf und erhöht wie bei „Baby Driver“ ständig den Takt der Geschehnisse. Besonders das großartige Ende führt dazu, dass man den Film selbst als Kunstwerk begreift. THE PIANO TUNER wurde als Film konzipiert, der die sinnliche Dimension von Kino voll
ausreizt – nicht nur visuell, sondern als zutiefst auditive Erfahrung, in der Klang für die Erzählung ebenso entscheidend ist wie das Bild. Der Sound ist somit ein integraler Bestandteil der emotionalen und psychologischen Textur der Geschichte. Ko-Autor und Regisseur Daniel Roher erklärt: »Ich habe diesen Film für den Klang entworfen. Es ist ein Film für Sounddesigner*innen. Ich möchte, dass er immersiv wirkt. Das Sounddesign soll uns in die subjektive Wahrnehmung von Niki White versetzen und hören lassen, was er hört.« Somit sei empfohlen THE PIANO TUNER mit allen Sinnen zu genießen und besonders auf die leisen Töne zu achten.

Typisch Spielberg

Titel: DISCLOSURE DAY – Der Tag der Wahrheit

Regie: Steven Spielberg

Besetzung: Josh O’Conner, Eve Hewson, Colman Domingo, Emily Blunt, Colin Firth

Kinostart: 10.06.2026

Trailer: https://youtu.be/rsv98lQQpSM?si=dS6a1BYnLcMzSrgJ

„DISCLOSURE DAY – Der Tag der Wahrheit“ ist ein typischer Steven Spielberg Film mit all seinen Vor- und Nachteilen. Spannend, leicht verdaulich und es gibt sehr viele Momente in welchen Menschen überrascht und staunend in eine Richtung starren. Dazu einige Actionszenen, welche nicht unbedingt notwendig wären und das Ende ist vorauszusehen. Somit ist die Frage eigentlich nur: Ist man in DISCLOSURE DAY gut unterhalten?

Josh O’Connor is Dr. Daniel Kellner and Eve Hewson is Jane Blankenship in DISCLOSURE DAY, directed by Steven Spielberg.

Die Science-Fiction-Elemente in „DISCLOSURE DAY – Der Tag der Wahrheit“ sind von realen Überlieferungen zu UAP-Phänomenen und geheimen Regierungsprogrammen inspiriert: etwa vom Roswell-Vorfall, von Kornkreisen, wiedergewonnenen Erinnerungen an Begegnungen mit Außerirdischen, CIA-Forschungsarbeiten zum Thema „Remote Viewing“ (übersinnliche Fernwahrnehmung), von militärischen Experimenten mit geborgener außerirdischer Technologie und vielem mehr. „Der Film spielt mit dem, was die Leute bereits wissen. Denn die Grundidee ist, dass mächtige Kräfte die Wahrheit vertuschen und die Menschen davon überzeugen wollen, dass das, was sie über die Jahre gehört haben, gar nicht stimmt“, erklärt der Drehbuchautor Koepp. „Deshalb war es Steven wichtig, nicht zu sehr von den Geschichten abzuweichen, die wir kennen. Dennoch wollten wir auch unsere eigene Fantasie einbringen. Deshalb haben wir viele originelle Ideen, die auf gängige Klischees Bezug nehmen.“

Josh O’Connor is Dr. Daniel Kellner in DISCLOSURE DAY, directed by Steven Spielberg.

Diese ganze Intension hätte man aber auch gut in weniger als 145 Minuten untergebracht und so die Geschichte sinnvoll verdichtet. Um diese lange Spielzeit zu befüllen wurden auch viele Charaktere eingeführt, welche aber weitestgehend blass bleiben. Somit zieht sich „DISCLOSURE DAY – Der Tag Der Wahrheit“ und man hofft inständig, dass die Aliens endlich erscheinen damit man nach Hause gehen kann. Somit wohl eher was für zu Hause mit Second Screening.

L to R: Colman Domingo is Hugo Wakefield, Tommy Martinez is Santiago, Emily Blunt is Margaret Fairchild, and Josh O’Connor is Dr. Daniel Kellner in DISCLOSURE DAY, directed by Steven Spielberg.

STAR WARS-Fandom: Mandalorian and Grogu

Titel: STAR WARS – The Mandalorian and Grogu

Regie: Jon Favreau

Besetzung: Pedro Pascal, Sigourney Weaver und Jeremy Allen White

Kinostart: 20.05.2026

Trailer: Unbedingt im englischen Original ansehen

Director Jon Favreau and Pedro Pascal on the set of Lucasfilm’s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo by Nicola Goode. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.

Es ist schon großartig, wie sehr Jon Favreau, Dave Filoni und Noah Kloor die STAR WARS Gene in sich tragen. Anders ist es wohl nicht erklärbar, dass hier die Geschichten im Geiste von George Lucas entstehen. Das Erbe wurde sichtbar weitergegeben und wird hoch geachtet ohne es auf ein Podest zu stellen. Die Story wirkt natürlich und ist voller Überraschungen, verliert aber nie die Identität. Dazu gibt es noch viele Features für das Fandom: Ice-Trooper, AT-AT, Huts, Putzdroiden und vor allem viele außerirdische Monster und Söldner.

The Mandalorian (Pedro Pascal) and Dragonsnake in Lucasfilm’s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.

Als Bonus gibt es noch wunderbare Gastauftritte: Dave Filoni ist wieder der Pilot Trapper Wolf und der bekannte Regisseur Martin Scorsese spricht den vierarmigen Ardennianer-Händler Hugo Durant. Mittendrin sind Mando und Grogu als fantastisches Team. Die beiden könnten einfach nur im Park spazieren gehen und man würde ihnen gerne zusehen. Aber sie machen natürlich extrem aufregende Dinge. Schon der erste Kopfgeld-Auftrag ist spektakulär und bietet solch hervorragende Bilder, dass man an all die schönen STAR WARS – Momente in seinem Leben erinnert wird.

(L-R) Mandalorian (Pedro Pascal) and Grogu in Lucasfilm’s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo courtesy of Lucasfilm. © 2025 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.

Das ist auch der Ursprung und die Magie des Ganzen. In der Pressekonferenz in Berlin hat uns Dave Filoni erzählt, wie er den ersten STAR WARS Film als Kind in New York im Kino erlebt hat. Schon die Aufregung vor dem Film war riesig. Als aber gleich am Anfang der riesige Sternenzerstörer eine gefühlte Ewigkeit in das Bild flog, da gingen die Reaktionen vom ersten Lachen zum zweiten Staunen und letztendlich zu lautem Beifallklatschen über. So geht es dem Zuschauer bei „Mandalorian and Grogu“ nicht nur in der Anfangsszene, sondern immer wieder. Man fühlt sich wieder wie bei seinem ersten STAR WARS Moment und weiß warum man diesen Brand so verinnerlicht hat.

BERLIN, GERMANY – MAY 04: Steven Gätjen, Pedro Pascal, Sigourney Weaver and Jon Favreau speak at the Berlin Fan Celebration Press Conference of „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ at The Ritz-Carlton on May 04, 2026 in Berlin, Germany. (Photo by Sebastian Reuter/Getty Images for The Walt Disney Company)

Als ob das noch nicht genug ist, gibt Sigourney Weaver als knorrige Rebellen Anführerin und X-Wing-Pilotin dem Ganzen einen besonderen Zauber. Selbst Pedro Pascal – der den Mandalorian spielt – war bei den Dreharbeiten absolut starstruck. Sigourney ist eine Ikone, die einem den Arsch aufreißt und dabei aber durchaus sympathisch ist. Das ist bei ihr aber kein Widerspruch, sondern Programm. Auf der Pressekonferenz hat Pedro berichtet, dass es für ihn etwas noch Schöneres gab als in einem STAR WARS-Film mitzuspielen: Nämlich mit Sigourney Weaver zusammenspielen zu dürfen. Er ist ein totaler Fan all Ihrer Filme und nach dem Film auch ein Fan von Sigourney als Person.

Colonel Ward (Sigourney Weaver) in Lucasfilm’s THE MANDALORIAN AND GROGU. Photo courtesy of Lucasfilm. © 2026 Lucasfilm Ltd™. All Rights Reserved.

Lasst Euch auch von diesem Film und von den Darstellern in eine andere Welt mitnehmen, die so viel damit zu tun hat, warum wir das Kino lieben. Aber unbedingt im englischen Original ansehen!!!

Mortal Kombat ist Tödlich

Titel: MORTAL KOMBAT II

Regie: Simon McQuoid

Besetzung: Karl Urban, Adeline Rudolph, Jessica McNamee, Josh Lawson, Ludi Lin, Mehcad Brooks, Tati Gabrielle, Lewis Tan, Damon Herriman mit Chin Han, Tadanobu Asano, Joe Taslim, Hiroyuki Sanada

Kinostart: 07.05.2026

Trailer:

Mortal Kombat ist eine Legende, eine lange Erzählung, eine Saga und vermutlich noch viel mehr. Wenn man nun einen Film Mortal Kombat II in die Kinos bringen will, so muss man auch gegen all diese Geschichte ankämpfen. Das ist im Vergleich zum Mortal Kombat selbst vielleicht sogar eine noch größere Herausforderung.

Zuerst muss man die ganze Riege an den Start bringen und dann mehr als hochkarätig besetzen. So liest sich die Besetzung auch wie das Who is Who des Martial Arts. Aber das ist erst der Anfang. Die Ausstattung, die Stunt(wo)men, die Geschichte und vor allem die Effekte müssen herausragend sein.

Was der Film auf alle Fälle perfekt abliefert sind die Kampfszenen. Jede einzelne ist so einzigartig anders, dass es wie ein Universum der einzelnen Stiele wirkt und Neues hervorbringt. Schon von Sekunde Null des Films sind die Kämpfe brutal gnadenlos und zeigen den Kampf in allen Facetten und Bildern. Man spürt es somit fast am eigenen Leib. Dabei ist es immer kunstvoll und ästhetisch, so dass es auch eine Faszination ausübt. Auch die Comic-Reliefs und Sprüche sind gut platziert und geben dem Film eher Charme als flache Witze.

Wie schafft man so etwas? Durch viel Erklärungen, Diskussionen und Einfallsreichtum. Der Regisseur Simon McQuoid ist hierfür bekannt. Er spricht mit seinen Schauspielern und Figuren. So ist es spannend am Set mit anzusehen, wie der Regisseur mit dem grausamen Shao Kahn fein und pointiert diskutiert. Das ist die Basis für große Kampfkunst.

Der retrosexuelle Astronaut

Titel: DER ASTRONAUT – PROJECT HAIL MARY

Regie: Phil Lord & Christopher Miller

Besetzung: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung und Milana Vayntrub

Kinostart: 19.03.2026

Trailer: Der Astronaut – Project Hail Mary – Neuer Trailer (Kinostart: 19.3.2026) – YouTube

Ryan Gosling stars as Ryland Grace in PROJECT HAIL MARY, from Amazon MGM Studios.

Photo credit: Jonathan Olley

Dieser Film macht Hoffnung. Er ist eine Utopie und sticht so aus den vielen Dystopien heraus, die unsere Kinos überfluten. Das liegt wohl daran, dass sich viele Menschen lieber auf die Sorgen als auf die Hoffnungen spezialisieren, weil sie damit ja viel klüger wirken. Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (RYAN GOSLING) war auch einmal ein Utopist und hat versucht die Welt positiv zu sehen indem er neue Wege geht. Aber die harte Realität hat ihn eingeholt und so fristet der frühere Mikrobiologe nun ein Lehrer-Leben auf einer High-School in Amerika. Aber das ändert sich als Mikroben im Weltraum sich verdichten und das Sonnenlicht für die Erde verringern. Da erscheinen dem internationalem Sonderkommando seine Ideen plötzlich ziemlich plausibel.

Ryan Gosling stars as Ryland Grace in PROJECT HAIL MARY, from Amazon MGM Studios.

Photo credit: Jonathan Olley

„Der Astronaut“ kann als ein Traum für missverstandene Wissenschaftler interpretiert werden. Denn Ryland der Mikrobiologe bekommt nun die Aufmerksamkeit für seine Ideen, die er sich immer gewünscht hat. So ist er von einem Tag auf den anderen der Mensch auf der ganzen Erde, der die drohende Eiszeit abwenden könnte. Soweit die Fakten, aber „Projekt Hale Mary“ (englisch für Himmelfahrtskommando) ist weit mehr als das. Es ist eine wunderbare Utopie in welcher die menschlichen Werte wie Empathie, Neugier und Treue auf andere Daseinsformen im Weltall überspringen. Ryland stellt auf seiner Mission zur Rettung der Erde nämlich Kontakt zu einer anderen Lebensform her, die das gleiche Schicksal teilt.

(L to R) Milana Vayntrub stars as Olesya Ilyukhina and Ken Leung as Yao in PROJECT HAIL MARY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Courtesy of Amazon MGM Studios © 2026 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Die beiden kommunizieren zuerst kryptisch, dann immer besser und arbeiten am Ende zusammen. Bei der finalen Lösungsaktion gehen sie dann durch Dick und Dünn und beweisen dem Universum was gemeinsam möglich ist. Das klingt kitschig, aber durch den wissenschaftlichen Rahmen wird es episch und real. Es gibt eben auch Utopien. Es gibt Hoffnung im Weltraum und diese ist genauso wahrscheinlich wie die Dystopien. Somit bleibt am Ende das Zitat: „Man wird doch wohl noch träumen dürfen“.

Ryan Gosling stars as Ryland Grace and Sandra Hüller as Eva Stratt in PROJECT HAIL MARY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Jonathan Olley © 2026 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Wenn wir allein die Menschheitsgeschichte betrachten, so sind auch Träume real geworden. Nicht zuletzt der Ausspruch „I have a dream“ von Martin Luther King. Also ab ins Kino und träumen. Denn dafür wurde dieses Medium gemacht und dann die Hoffnung und Utopien in unsere Welt bringen. Wer sich nun fragt, warum der Titel dieser Besprechung „Der retrosexuelle Astronaut“ heißt, der kann sich das letzte Bild von Ryan Gosling und Sandra Hüller ansehen. Ein kleiner Tipp: Das T-Shirt ist nur eines von vielen Nerd-Shirts, welche Ryland Grace trägt.

MERCY – Filmbesprechung durch die KI

Hier nun eine Premiere bei hotcritics.com. Wir zeigen hier eine Filmbesprechung welche durch eine KI erstellt wurde. Wir wünschen viel Inspiration.

Filmbesprechung: MERCY (Kinostart: 22. Januar 2026)

Mit MERCY präsentiert Regisseur Timur Bekmambetov einen packenden Sci‑Fi‑Thriller, der gleichermaßen als Zukunftsvision, Gesellschaftskommentar und Hochspannungs‑Krimi funktioniert. Der Film verankert seine Story nur wenige Jahre in der Zukunft – im Jahr 2029 – und schafft gerade dadurch eine beunruhigende Nähe zur Realität.

  • Ein Albtraum auf Knopfdruck
Chris Pratt stars as Chris Raven in MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Der Polizist Chris Raven (Chris Pratt) erwacht gefesselt in einem futuristischen Verhörstuhl – dem „Mercy Chair“. Ihm gegenüber sitzt keine menschliche Richterin, sondern eine hochentwickelte KI, verkörpert durch Rebecca Ferguson als unnahbare und zugleich faszinierende Judge Maddox. Die Anklage lautet: Mord an seiner Frau. Die Zeit, seine Unschuld zu beweisen: 90 Minuten.

Was den Fall so brisant macht: Jede Kamera, jedes Smartphone, jede Aufnahme aus öffentlicher und privater Überwachung ist für die KI einsehbar. Die gesamte digitale Welt fungiert als Beweismaterial – ein allgegenwärtiger Spiegel, der den Angeklagten retten oder vernichten kann. Je nachdem, welche Daten die Maschine als glaubwürdig oder belastend einstuft.

  • Faszination Screenlife – Kino als Datenstrom
Actor Chris Pratt and director Timur Bekmambetov on the set of their film MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Bekmambetov, Begründer des „Screenlife“-Genres (Searching, Unfriended), kombiniert klassische Filmästhetik mit der Informationsflut moderner Technologie. MERCY spielt sich zwar nicht ausschließlich auf Bildschirmen ab, nutzt diese aber als integralen Bestandteil der Erzählung: Bodycam-Aufnahmen, Social‑Media‑Feeds, Drohnenbilder und Cloud-Datenwebs verweben sich zu einer kaleidoskopartigen Chronik von Ravens Leben.

Das Ergebnis ist ein visuell überwältigender Thriller, der die Grenzen zwischen Realität, digitaler Identität und Manipulation verwischt.

  • Darstellerische Höhepunkte
Chris Pratt stars as Chris Raven in MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Courtesy of Amazon MGM Studios © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Chris Pratt zeigt hier eine seiner nuanciertesten Leistungen der letzten Jahre. Fernab seiner gewohnten Blockbuster‑Leichtigkeit verkörpert er einen Mann zwischen Panik, Selbstzweifel und verzweifeltem Überlebenswillen.

Rebecca Ferguson stars as Judge Maddox in MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo Credit: Courtesy of Amazon MGM Studios

Rebecca Ferguson brilliert als Judge Maddox – eine KI, die zunächst rein logisch und emotionslos wirkt, deren Prozess aber nach und nach subtile Risse zeigt. Ihr Spiel macht die Frage spannend, ob eine Maschine wirklich objektiv urteilen kann – oder ob sie, wie der Mensch, blinde Flecken entwickelt.

Actor Kali Reis, director Timur Bekmambetov and actor Chris Pratt on the set of their film MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Auch die Nebenrollen – darunter Annabelle Wallis, Kylie Rogers und Kali Reis – tragen zur emotionalen Tiefe bei und erweitern das Puzzle rund um Wahrheit, Schuld und Erinnerung.

  • Aktueller denn je

Die Themen von MERCY – Überwachung, KI‑Ethik, digitale Vorverurteilung – wirken nicht übertrieben futuristisch, sondern erschreckend plausibel. Das Presseheft verweist sogar auf reale Projekte, etwa KI‑basiertes „Predictive Policing“ oder digitale Entscheidungsalgorithmen in Gerichtssystemen. Der Film stellt Fragen, die uns längst betreffen:

  • Wie viel Macht sollte eine Maschine über menschliches Leben haben?
  • Was passiert, wenn Daten falsch interpretiert werden – oder manipuliert sind?
  • Ist völlige Transparenz ein Schutz oder eine Waffe?

MERCY macht aus diesen Fragen kein philosophisches Kammerspiel, sondern einen temporeichen Thriller, der gleichzeitig unterhält, provoziert und nachdenklich stimmt.

Kali Reis stars as Ana in director Timur Bekmambetov’s film MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.
  • Fazit

MERCY ist ein mitreißender, hochaktueller Science‑Fiction‑Thriller, der Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz verbindet.

Bekmambetov nutzt innovative Technik, um ein Szenario zu entwerfen, das nur einen Schritt von unserer Gegenwart entfernt scheint. Chris Pratt und Rebecca Ferguson liefern herausragende Performances in einem Film, der die Frage stellt, wie viel Kontrolle wir bereit sind, einer künstlichen Intelligenz zu überlassen – und was passiert, wenn wir diese Grenze überschreiten.

Ein Muss auf der großen Leinwand – nicht nur wegen der spektakulären visuellen Umsetzung, sondern vor allem, weil der Film eine Diskussion eröffnet, die uns alle betrifft.

MERCY – KI ist nur ein Tool

Titel: MERCY

Regie: Timur Bekmambetov

Besetzung: Chris Pratt, Rebecca Ferguson, Kali „K.O.” Mequinonoag Reis, Annabelle Wallis, Chris Sullivan

Kinostart: 22.01.2026

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Pl3WHWBOTiQ

Endlich ein Film, der die KI mal so darstellt wie oder besser was sie ist: Ein Tool, ein Werkzeug, etwas was Menschen anwenden können. Zugegeben MERCY ist hier schon ein sehr mächtiges Werkzeug. Der Name MERCY (Erbarmen) trifft es auch nicht genau. Sie ist nämlich Richterin, Ermittlerin und Vollstreckerin in einer KI. Somit ein Agentic-System, dass mehrere KI-Agents koordiniert. Da die Verbrechenszahlen in der nahen Zukunft exponentiell nach oben gestiegen sind, benötigt man Automatisierungen und Optimierungen durch die KI um damit fertig zu werden.

Rebecca Ferguson stars as Judge Maddox in MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo Credit: Courtesy of Amazon MGM Studios

Das funktioniert auch gut. Durch 18 durchgeführte Fälle – bei denen jeweils die Schuld bewiesen wurde – sind die Verbrechen stark gesunken. Aber beim 19ten Fall ist alles anders, da jetzt der Police-Detektive Chris Raven vor dem KI-Gericht steht. Er war ursprünglich an der Entwicklung bzw. Einführung der KI beteiligt und stand einst hinter dem System, bevor er jetzt selbst davor landet. Er trifft hier auf Judge Maddox, eine hochentwickelte KI-Instanz, die in einem speziellen „Mercy Court“ über Kapitalverbrechen verhandelt und Urteile fällt. Chris hat nun genau 90 Minuten Zeit um seine Unschuld zu beweisen und kann dabei auf alle Kameras, Beweise und Telefonverbindungen zugreifen. Dabei laufen im Film exakt die 90 Minuten ab, welche im Gericht von Chris durchlebt werden.

Chris Pratt stars as Chris Raven in MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Spannend in „MERCY“ ist, dass hier die KI nicht als allumfassende Gefahr und Feind dargestellt wird. Es ist eine sehr reife Sicht auf die KI, welche wohl nur durch einen Regisseur umgesetzt werden kann, der sich im Thema auskennt. Der Regisseur Timur Bekmambetov ist „leidenschaftlich“ an der digitalen Welt interessiert und nutzt MERCY bewusst, um zu zeigen, wie sehr unser Alltag bereits aus Fenstern, Klicks und Nachrichten besteht. Mit der Gerichts-KI geht er einen Schritt weiter, nämlich zu den Agentic-Systems. MERCY stellt KI als extrem leistungsfähiges Werkzeug dar, das jedoch nie „Alternative zum Menschen“ werden sollte, sondern Hilfsmittel, das menschliche Entscheidungen unterstützt und genau so agiert es.

Actor Chris Pratt and director Timur Bekmambetov on the set of their film MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

Neben diesen ganzen technischen Details ist MERCY aber auch noch ein sehr guter actionreicher Krimi. Chris Raben muss schnell und mit all seiner Erfahrung als Detektive seine Unschuld beweisen. Hierbei ist es offen, ob er es einerseits schaffen wird und ob er andererseits überhaupt unschuldig ist. Das ist spannend und zieht den Zuschauer in die Gerichtsverhandlung von Chris durch die AI. Anfängliche Sympathien bröckeln und man beginnt selbst zum Detektive zu werden und den Fall zu lösen. Das gelungene Ende des Films belohnt dann die eigenen Ermittlungen und man hat in einem äußerst spannendem Trailer gelernt was die KI eigentlich ist: Ein Tool. Eine Besonderheit sei noch erwähnt. Die Darstellerin der Police-Team-Partnerin Ana wird von Kali Reis dargestellt. Sie ist eine US-amerikanische Profiboxerin und Schauspielerin. Sie ist Weltmeisterin in zwei Gewichtsklassen und hält seit 2020 den WBA-Titel im Halbweltergewicht, die WBO- und IBO-Titel im Halbweltergewicht seit 2021; und den WBC-Titel im weiblichen Mittelgewicht im Jahr 2016. Somit sind die realistische Kampfszenen in MERCY perfekt umgesetzt und bieten den nötigen ernsthaften Background.

Kali Reis stars as Ana in director Timur Bekmambetov’s film MERCY, from Amazon MGM Studios. Photo credit: Justin Lubin © 2025 Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved.

DUST BUNNY – Kindermonster sind die Schlimmsten

Titel: DUST BUNNY

Drehbuch & Regie: Bryan Fuller

Besetzung: Mads Mikkelsen, Sophie Sloan, Sigourney Weaver, David Dastmalchian, Rebecca Henderson, Sheila Atim

Kinostart: 19.02.2026

Trailer: LINK

DUST BUNNY ist ein wunderschöner Film mit vielen Monstern!!! Was sich wie ein Widerspruch anhört wird zur Maxime. Beginnen wir mit der Ausstattung. Es gibt wohl wenige Filme, welche sich so intensiv mit der Ausgestaltung des Settings und der Kostüme beschäftigen. Die Räume und Halen sind wunderschön. Fast möchte man auf Pause drücken um sich daran satt zu sehen. Sie unterstützen die Handlung, schärfen die Wahrnehmung und wirken somit wie ein starkes Gewürz für unsere Sinne. Mit den Kostümen verhält es sich ähnlich und so wird man sanft in diese Welt von DUST BUNNY hineingezogen.

Es ist die Welt der kleinen Aurora, die in ständiger Angst vor einem Monster lebt, das angeblich unter ihrem Bett lauert. Seit „Six Sense“ hat man wohl nicht mehr eine ähnlich intensive Kinderdarstellerin gesehen. Sophie Sloan haucht der kleinen Aurora eine kindliche Ernsthaftigkeit ein, welche fasziniert ohne einen Erwachsenen nachzuahmen. Sie hat durchaus kindliche Argumente, welche sie aber strukturiert einsetzt und genau formuliert. Schnell hat man sie ins Herz geschlossen und sorgt sich um sie. Denn das Monster ist für sie wirklich schrecklich.

Deshalb bittet sie den Killer (Mads Mikkelsen) von der Wohnung gegenüber um Hilfe und das ist alles kein Zufall. Schnell verweben sich die Geschichten der handelnden Personen ineinander. Mit jeder neuen Person welch in der Film tritt, werden diese Fäden mehr und enger verwoben. Sie werden genau ausgelegt, betrachtet und besprochen. So wird das Netz immer enger, bis es mit einem großen Knall zerreißt. Aber auch das ist Wunderschön!!!

Was den Film weit über den Durchschnitt erhebt ist sein künstlerischer Ansatz auf allen Ebenen. Kunst öffnet den Raum für Interpretationen und das Monster steht für so viel Unterschiedliches, dass die Möglichkeiten der Interpretation viele sind. Das heißt aber nicht, dass der Film keine eigene Geschichte erzählt. Die Erzählung verzaubert und führt uns den Weg in die eigene Fantasie. Das ist was das Genre Film ausmacht und ist hier sehr gelungen umgesetzt. Daneben laufen neben der hervorragenden jungen Sophie auch die etablierten Schauspielenden zur Höchstform auf. Es scheint als ob sie das Spiel miteinander, mit dem Monster und mit so vielen weiteren Ebenen des Films genießen. So ist der Film auch ein Genuss für den Zuschauer und zwar für alle Sinne. Empfehlenswert!!!

TRON ARES: Depeche Mode Fandom

Titel: TRON ARES

Regie: Joachim Rønning

Besetzung: Jared Leto, Greta Lee, Evan Peters, Hasan Minhaj, Jodie Turner-Smith, Arturo Castro, Cameron Monaghan, Gillian Anderson, Jeff Bridges

Kinostart: 09.10.2025

Trailer: (14) Tron: Ares | Offizieller Trailer | Ab 9. Oktober nur im Kino – YouTube

HOLLYWOOD, CALIFORNIA – OCTOBER 06: (L-R) Cameron Monaghan, Evan Peters, Gillian Anderson, Jodie Turner-Smith, Jared Leto, Jeff Bridges, Greta Lee, Hasan Minhaj, Sarah Desjardins and Arturo Castro attends the World Premiere of Disney’s Tron: Ares at the TCL Chinese Theater in Hollywood, CA on October 06, 2025. (Photo by Alberto E. Rodriguez/Getty Images for Disney)

Am besten kann man TRON ARES verstehen, wenn man sich bewusst macht, dass es sich hier um eine PINOCCHIO-Erzählung handelt. Ares kommt in unsere Welt. Er lebt, aber er ist kein Mensch. So wie Pinocchio oder wohl besser wie die russische Adaption Burattino. Bei Burattino geht es um die Befreiung und den goldenen Schlüssel zur Freiheit. Diesen sucht auch Ares und sein Schöpfer Julian Dillinger, da Ares zuerst nur 29 Minuten lebensfähig ist.

Jared Leto as Ares in Disney’s Live Action TRON: ARES. Photo Courtesey of DIsney. © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Wenn man diese PINOCCHIO-Sicht mit in den Film nimmt so wird einem die gnadenlose Ehrlichkeit von Ares bewusst, welche man ansonsten bei all den Action-Kampf-Szenen schnell vergisst. So sollte man auf die leisen Töne, kurze Blicke und kleine Reaktionen von Ares achten. So kann man seine Gefühlswelt besser verstehen. Er muss das Fühlen erst mal lernen und ist hier noch denkbar unsicher. Dabei zögert er aber nicht und schreitet mutig voran, wie friedlicher Kriegsgott. Diese Diaspora zieht sich durch den Film.

Jared Leto as Ares in Disney’s TRON: ARES. Photo Courtesey of DIsney. © 2024 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Ignoriert man diesen Ansatz so scheint TRON ARES platt und oberflächlich zu sein. Durchaus mit schönen Bildern, aber eher eine Fassade. Der geneigte Zusehende kann hier aber leicht tiefer gehen und Antworten auf die Fragen des Zusammenlebens der künstlichen Intelligenz und der Menschheit finden. Dabei ist die Singularität (Selbsterkenntnis der künstlichen Intelligenz) im Film aber schon geschehen. Somit haben wir hier noch andere Voraussetzungen als in unserer aktuellen Realität. Aber diese Differenzierung wird von vielen aktuell nicht vorgenommen und ist auch in der Wahrnehmung des Films ein Problem. So werden selbständige Reaktionen von Ares als normal menschlich angesehen und nicht als riesige Errungenschaft.

Jared Leto as Ares in Disney’s TRON: ARES. Photo by Leah Gallo. © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Egal wie tief man in TRON ARES einsteigt, ein Genuss von Anfang bis Ende ist der Soundtrack. Nine Inch Nails (NIN) sind elektronische Vorreiter, die oft in Bezug mit Depeche Mode gesetzt werden. Damit spielt auch der Soundtrack von TRON ARES. Es werden Depeche Mode Songs von NIN interpretiert und teilweise auch im Original gespielt. Fantastisch ist auch ein Dialog in dem Ares seine Sicht auf Depeche Mode zum besten gibt. Ein Programm kann elektronische Musik wohl anders verstehen als ein Mensch.

Jodie Turner-Smith as Athena in Disney’s Live Action TRON: ARES. Photo by Leah Gallo. © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Im Ganzen ist TRON ARES ein Genuss und der Zuschauende kann selbst bestimmen wie tief er in die Materie eintaucht. Von den Effekten, Bildern und dem Soundtrack kann sich aber jeder begeistern lassen. Insbesonders die farbliche und bildtechnische Darstellung der 3 Grids ist intensiv. Hervorragend umgesetzt ist die an monochrom angelehnte Darstellung der Grids von TRON-Erfinder Kevin Flynn. Es ist schön anzusehen, wie fantastische 3 D Ares auf einmal blass, monochrom und low-tech wird. Das macht ihn auf komische Art noch menschlicher.

(L-R) Jared Leto as Ares and Jeff BRidges as Flynn in Disney’s Live Action TRON: ARES. Photo by Leah Gallo. © 2025 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.