Titel: Marsupilami
Regie: Philippe Lacheau
Besetzung: Philippe Lacheau, Jamel Debbouze, Tarek Boudali, Élodie Fontan und Jean Reno
Kinostart: 20.08.2026
Trailer: https://dai.ly/xalnfwq
Also zuerst mal die Basics für alle, die das Marsupilami vielleicht noch nicht kennen: Das Marsupilami ist ein Tier des (fiktiven) Dschungels von Palumbien. Ausgedacht hat sich dieses Phantasiewesen der belgische Comicautor André Franquin. Es tauchte 1952 erstmals in der Comicserie Spirou und Fantasio auf. Sein Fell ist entweder einfarbig gelb, schwarz oder gelb und schwarz gepunktet. Das Marsupilami verfügt über herkulische Kräfte und wird wütend, wenn man ihm, seiner Familie oder dem Dschungel zu nahekommt. Die größte Besonderheit und wichtigste Waffe des Marsupilami ist sein acht Meter langer Schwanz, den es als eine Art Keule zur Verteidigung einsetzt. Zu diesem Zweck macht das Marsupilami einen Knoten in sein Schwanzende. Der Name Marsupilami ist ein Mix aus den Wörtern „Marsupialia“, der zoologischen Bezeichnung für Beuteltiere, sowie dem Wort „ami“, das auf Deutsch „Freund“ bedeutet.

Es ist für den Film nämlich sehr wichtig, was das Marsupilami ist und was es kann. Das Marsupilami kann klettern, laufen und mehrere hundert Meter tief und unendlich lang tauchen. Seine Leibspeisen sind Fische (besonders Piranhas), Flöhe, Ameisen und Früchte. Es hat eine einfache Sprache, kann aber einzelne Wörter und ganze Sätze nachsprechen. Eine der bekanntesten Laute des Marsupilamis ist wohl „Huba! Huba!“ Das Marsupilami kann ebenso stark wie süß sein, ist intelligent und schelmisch.

Zusammengefasst: Das Marsupilami ist einfach toll und ein Super-Kumpel. Das erlebt auch der 8 jährige Léo, der mit seinen geschiedenen Eltern eine überraschende Kreuzfahrt macht, die mit vielen Gefahren gespickt ist. Aus unterschiedlichen Gründen werden sie vom Zoll, von einer Söldnertruppe und der Besatzung des Kreuzschiffes gejagt. Zum Glück haben sie aber das Marsupilami im Team, dass sich sehr erfolgreich für sie körperlich einsetzt.

Der Film ist aber so viel mehr als diese turbulente Handlung. Es ist eine Comedy-Truppe auf höchstem Niveau. Sowohl der Regisseur als auch einige der Schauspieler kommen aus der Comedy und haben ein Gespür für gut platzierte Gags, das richtige Timing und die passenden Überraschungen. Beim Dreh wurde jede Szene mit dem Comedian Jamel Debbouze auch einmal improvisiert, um auch spontane Ideen einzubringen. Das merkt man als Zuschauer und das Lachen platzt öfter aus einem heraus.

„Marsupilami“ ist aber auch cineastisch ein Highlight. So werden viele andere Filme zitiert: „E.T.“, „Indiana Jones“, „Der Transporter“, „Gremlins“, aber auch Mangas wie Dragon Ball Z. Das gibt dem Ganzen Tiefe und schafft großartige Momente. Wer also Lust auf einen Film hat, der einem auf hohem Niveau zum Lachen bringt, dem sei das Marsupilami ans Herz gelegt. Wir haben den Film mit Jugendlichen getestet und auch sie waren voll begeistert. Somit ist es definitiv ein Film für die ganze Familie.
